Meine Liebe zu Photoshop: Wie ich meinen eigenen Bildstil gefunden habe
- Olivia
- 16. Feb. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Die Fotografie ist meine große Leidenschaft. Meine Bilder tragen eine individuelle Handschrift. Doch das war nicht immer so. In diesem Blog Beitrag möchte ich euch erzählen, wie ich meinen eigenen Bildstil mit Photoshop gefunden habe.
Im Jahr 2015 begann ich mit der Fotografie. Damals gab es noch keine Lightroom Presets, die man einfach auf den sozialen Netzwerken kaufen und herunterladen konnte. Die Bildbearbeitung mit dem Handy war ebenfalls nicht so fortgeschritten wie heute.
Ich erinnere mich noch daran, wie ich nach meinem ersten Fotoshooting die Bilder am Computer mit einem kostenlosen Bearbeitungsprogramm nachbearbeitete. Das Ergebnis gefiel mir, und meine erste Kundin war begeistert. Sie teilte die Bilder auf Facebook, und ich erhielt viele positive Kommentare. Das motivierte mich ungemein, und ich wollte unbedingt weitermachen.

Die Herausforderung des individuellen Bildstils
Ich erstellte eine Unternehmerseite auf Facebook und gewann bald meine ersten 50 Follower. Ich war stolz auf meine Arbeit, aber ich wusste, das mein Bearbeitungsstil sich nicht wirklich von der Konkurrenz abhob. Ich verwendete lediglich die vorgefertigten Filter des Bearbeitungsprogramms und hatte keine Ahnung, wie ich meine Bilder individuell und kreativ gestalten konnte.
Mein Mann ermutigte mich, mich mit Photoshop auseinanderzusetzen. Er betonte, dass Photoshop das beste Programm für die Bildbearbeitung sei und dass ich damit meine Bilder verbessern könnte. Neugierig lud ich mir die Testversion von Photoshop herunter.
Beim ersten Blick auf die vielen Funktionen und Möglichkeiten von Photoshop war ich überfordert. Der erste Anblick ließ mich schnell zweifeln, ob ich jemals verstehen würde, wie ich dieses Programm effektiv nutzen konnte. Lieber hätte ich die kostenlosen Filter weiter genutzt. Aber ich wollte dann doch meinen Bildern mehr Ausdruck verleihen und so machte ich mich auf den Weg in die Stadtbibliothek, um mir einen Photoshop Guide auszuleihen. Schritt für Schritt lernte ich, mit den Werkzeugen umzugehen und meine individuelle Bildsprache zu entwickeln.
Es gab eine Zeit, in der meine Begeisterung für Blumen-Shootings grenzenlos schien. Für mich war es stets von Bedeutung, mit der Zeit zu gehen und mich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Jeder Tag war eine Gelegenheit, meinen fotografischen Stil zu verfeinern und neue Techniken zu erlernen, um den Kundenwünschen gerecht zu werden.

Heute liebe ich das Spiel des Tageslichts, ob mit oder ohne Sonnenuntergang. Aus einem grauen Regentag zaubere ich ein verliebtes Shooting im goldenen Sonnenlicht.
Für mich ist jedes Bild ein Fenster zu den Gefühlen, die im Moment der Aufnahme lebendig waren. Ich möchte, dass meine Bilder mehr sind als nur visuelle Eindrücke. Sie sollen die verschiedenen Emotionen widerspiegeln und den Betrachter verzaubern. Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Kunden vor der Kamera einfach sie selbst sind - authentisch und echt.
Am Computer erlaube ich mir dann, die Farbregler spielen zu lassen, meine eigenen Filter und eine künstliche Sonne in das Bild zu setzen.

Fazit:
Mein fotografischer Stil ist eine Reise, ein ständiges Wachsen und Entdecken. Zwischen den Blütenblättern und den Sonnenstrahlen finde ich meine eigene Bildsprache. Und ich freue mich auf die nächsten Kapitel, die noch vor mir liegen, auf die Bilder, die noch ungeschrieben sind und auf die Emotionen, die noch darauf warten, eingefangen zu werden.




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